
Sri-Lanka-Tag im Waschhaus-Café am 31. März 2010
Beim Theater nennt man das wohl „ausverkauftes Haus“, und so war es auch beim Sri-Lanka-Tag am 31. März 2010 im DAS waschhaus-café in der Gropiusstadt.
Zwischenzeitlich nahezu 50 Personen fanden sich in unseren orientalisch geschmückten Räumen ein, um interessiert dem abwechslungsreichen Programm zu folgen, durch das Frau Aryaline Kamalakumar führte, die auch wesentlich an der Organisation beteiligt war.
Ab 11 Uhr vormittags konnten in der Küche unseres Hauses tamilische Speisen unter fachlicher Anleitung mit zubereitet werden - um sie danach gemeinsam zu genießen.
In den vorderen Räumen liefen da bereits auf der Leinwand Videos aus Sri Lanka und wer wollte (und es wollten viele) konnte sich einen Sari umlegen lassen – so heißen die farbenfrohen Frauengewänder des Landes.
Nach dem Mittagessen wurde vom Leiter des Waschhaus-Cafés, Volker Welz, eine Öllampe entzündet, wie es in Sri Lanka vor besonderen Anlässen üblich ist.
Gesang- und Tanz-Einlagen brachten die Folklore des Landes näher. Dia-Vorträge über den Inselstaat im Indischen Ozean folgten, bei denen vor allem auch auf die besondere Situation der Tamilen eingegangen wurde. Diese hatten lange Zeit Unterdrückung zu erdulden und genießen auch heute noch nicht die vollen und gleichen Rechte wie die Bevölkerungsgruppe der Singhalesen.
In einer sich anschließenden Diskussionsrunde gab Umayakanth Vimalakanthan, einer der Mit-Organisatoren, Antwort auf alle Fragen und Nachfragen des Publikums über Politik und Kultur, Land und Leute von Sri Lanka.
Es war ein begeistertes Fest, dass den Anwohnern des Kiezes einen anschaulichen Einblick in eine einzigartige Kultur dieser Welt gab und darüber hinaus viel Freude bereitet hat.

















